Evaluation elektronischer Pflegeprozessdokumentation im Akutbereich
Die elektronische Pflegeprozessdokumentation (e-PPD) gilt als einer der zentralen Bausteine der digitalen Transformation im Gesundheitswesen. Sie soll Pflegequalität erhöhen, Prozesse strukturieren und Daten nutzbar machen. Doch wie gut funktioniert die e-PPD tatsächlich im klinischen Alltag? Welche Faktoren beeinflussen die Dokumentationsqualität? Und wie erleben Pflegefachpersonen die Arbeit mit digitalen Systemen?
Eine aktuelle Studie von Simone Elisabeth Gruber und Renate Ranegger (2025) geht genau diesen Fragen nach. Mit einem Mixed Methods Convergent Parallel Design evaluieren die Autorinnen ein bestehendes elektronisches Dokumentationssystem im akutstationären Setting – und liefern wichtige Erkenntnisse für Praxis, Forschung und Pflegeinformatik.
