Digitale und KI-Kompetenzen im Gesundheitswesen: Warum technologische Entwicklungen neue Anforderungen an Gesundheitsberufe stellen
Die Digitalisierung verändert die Arbeitsrealität im Gesundheitswesen grundlegend. Elektronische Dokumentationssysteme, klinische Informationssysteme, telemedizinische Anwendungen und zunehmend auch KI-gestützte Entscheidungsunterstützungssysteme werden heute in vielen Versorgungseinrichtungen eingesetzt. Diese Technologien verändern nicht nur technische Prozesse, sondern auch die Anforderungen an die Kompetenzen von Gesundheitsfachpersonen. Während Digitalisierung lange vor allem als technisches Thema betrachtet wurde, rückt heute zunehmend eine andere Frage in den Mittelpunkt: Welche Kompetenzen benötigen Gesundheitsfachpersonen, um digitale Technologien verantwortungsvoll, sicher und kritisch reflektiert einsetzen zu können? Internationale Studien zeigen, dass digitale Kompetenz eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Nutzung digitaler Gesundheitslösungen ist und maßgeblich zur Qualität und Sicherheit der Versorgung beiträgt. Mit dem zunehmenden Einsatz datenbasierter Technologien und künstlicher Intelligenz wird diese Kompetenzdimension künftig noch wichtiger.
